miezes welt
leben gehen.Gesehen 2009
Catherine Hardwicke : Twilight-Bis(s) zum Morgengrauen, USA 2008
Joshua Marston: Maria voll der Gnade, Kolumbien 2004
Tony Scott: Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit, USA 2006
Doug Liman: Mr und Mrs Smith, USA 2005
Kai Wessel: HILDE, Deutschland 2009
John Hamburg: …und dann kam Polly, USA 2004
Julie Taymor: Frida, USA/Kanada/Mexiko 2002
Florian Henckel von Donnersmarck: Das Leben der Anderen, Deutschland 2006
Ron Howard: Illuminati, USA 2009
Connie Walther: Schattenwelt, Deutschland 2009
Timur Bekmambetow: Wanted, USA 2008
Cho Sung-hyung: Full Metal Village – So macht Landwirtschaft Spaß, Deutschland 2006
Doug Liman: Jumper, USA 2008
Stephen Sommers: G.I. Joe – Geheimauftrag Kobra, USA 2009
Nancy Meyers: Was Frauen wollen, USA 2000
Peyton Reed: Trennung mit Hindernissen, USA 2006
Mike Newell: Mona Lisas Lächeln, USA 2003
Dennis Gansel: Napola- Elite für den Führer, Deutschland 2004
Nick Cassavetes: Beim Leben meiner Schwester, USA 2009
Stephen Daldry: Die Stunden-Von Ewigkeit zu Ewigkeit, USA 2002
Ralf Huettner: Mondscheintarif, Deutschland 2001
Eva Dahr: Das Orangenmädchen (Appelsinpiken), Norwegen 2009
Steven Rumbelow: Present Autumn of the Living Dead, Kanada 2009
Scott Derrickson: Der Tag, an dem die Erde stillstand, USA 2008
Richard Curtis: Tatsächlich …. Liebe, USA 2003
Simon Verhoeven: Männerherzen, Deutschland 2009
#22 [Lieblingswetter]
Heute ist es, wie die letzten Tage, sonnig, kalt und klar. Die Sonne lässt einem das herbstliche Herz aufgehen. Der Atem wird sichtbar an der kalten Luft und es gibt beim Ausatmen silberscheinende Wölkchen. Die Wangen werden rosig, warm eingepackt lässt sich dieses Wetter am besten genießen. Es ist mein Lieblingswetter, nicht Sommer oder Winter, sondern das im Herbst, im Oktober und November. Auch im Februar taucht dieses Wetter auf. Der Sommer ist mir eindeutig zu warm. Der Winter, wenns schneit, zu kalt, zu depressiv….ich mag auch die bunten Blätter, die farbigen Bäume und den blauen Himmel, die kreiselnden hellbraunen Ahornsamen vorm Fenster, die auf den ersten Blick aussehen, wie kleine braune Falter oder kleine Vögel. Ich mag drinnen Tee trinken und draußen spazieren gehn….bunte Herbstfotos machen. Hoffentlich bleibts noch lange so.
Gelesen 2009
Michel Houellebecq: Plattform
Clemens Meyer: Als wir träumten
H. Blümer/J. Thomae: Eine Frau, ein Buch
Michael Cunningham: Die Stunden
Ildikò von Kürthy: Mondscheintarif
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
Michel Houellebecq: Die Möglichkeit einer Insel
Stefan Aust: Der Baader-Meinhoff-Komplex
Michel Houellebecq: Elementarteilchen
Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
Lolita Pille: Pradasüchtig
Klaus Mann: Der fromme Tanz
Maxim Biller: Die Tochter
André Gorz: Brief an D.
Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
David Forster Wallace: Georg Cantor (Der Jahrhundertmathematiker und die Entdeckung des Unendlichen)
Katherine Kressmann Taylor: Adressat unbekannt
Peter Prange: Der letzte Harem
Frederik Hetmann: Traumklänge (oder Das längste Märchen, das es je gab.)
Werner Bräunig: Rummelplatz
Jonathan Franzen: Schweres Beben
Christine Anlauff: Good Morning, Lehnitz
Jeffrey Eugenides: Middlesex
Ulrike Draesner: Spiele
Vikas Swarup: Rupien! Rupien!
Gelesen: Lolita Pille – Pradasüchtig
Auf Wunsch hier heute diese Buchvorstellung.
Dazu muss ich erklären, wie es kam, dass ich so ein Buch gelesen habe, obwohls vom Titel her nicht unbedingt meinen Geschmack trifft. Grund hierfür war meine Deutschlehrerin in der 13. Klasse kurz vorm Abitur, die die Nase voll hatte vom allzu klassischen und zu wenig modernen Literaturempfehlungen auf dem Lehrplan. Also schlug sie vor, dieses Buch zu lesen. Natürlich ist es jetzt alles schon ein Weilchen her, ich habe es mir nicht nehmen lassen, trotz vieler Markierungen und Interpretationsanmerkungen das Buch noch mal zur Hand zu nehmen. Der Titel klingt nach leichter Lektüre, wirklich tollstes Klischee. Innen drin siehts schon anders aus.
Es geht um die französische High-Society in Paris. Hell, ein 18-jähriges Mädchen, dass diesem Klientel angehört, hat alles: Geld, Designerklamotten, schlaflose durchtanzte Nächte und alles, was man sonst noch braucht, wenn einem den ganzen Tag langweilig ist und man immer zu Shoppen geht. Noch dazu hat sie einen fast unübersichtlich großen Bekanntenkreis, nur wirklich tiefgründige Freundschaften hat sie nicht. Und ab dem Punkt bemerkt man spätestens, dass ihr Leben ebenso freudlos, sowie ohne jegliche Perspektive abläuft, wie das eines Menschen, der evtl irgendwo anders in der Gesellschaft steht, nein, vielleicht ist sein Leben sogar noch glücklicher. Bis sie eines Tages Andrea kennenlernt, der ihr ein tiefstes innerliches Bedürfnis zeigt und versucht auszufüllen, was vorher noch nie jemanden gelungen ist…
Das Buch fand ich für meinen Teil schon überraschend. Soviel Kritik an der Gesellschaft, im Grunde weniger Glamour, als man sich beim Titel vorstellen kann. Die Sprache könnte genauso gut die eines drogensüchtigen Mädchens sein, was die ganz harten Zeiten miterlebt hat, jedoch trifft sie das Prinzip sehr genau: auch in oberen Gesellschaftsschichten sind die Leute nicht automatisch glücklicher, vor Allem der Sarkasmus und die Ironie reizen zum Lesen. Wider Erwarten, von anfänglichen Zweifeln mal abgesehen, auch bei zweimaligen Lesen ein gutes Buch.
Gelesen 2009
Michel Houellebecq: Plattform
Clemens Meyer: Als wir träumten
H. Blümer/J. Thomae: Eine Frau, ein Buch
Michael Cunningham: Die Stunden
Ildikò von Kürthy: Mondscheintarif
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
Michel Houellebecq: Die Möglichkeit einer Insel
Stefan Aust: Der Baader-Meinhoff-Komplex
Michel Houellebecq: Elementarteilchen
Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
Lolita Pille: Pradasüchtig
Klaus Mann: Der fromme Tanz
Maxim Biller: Die Tochter
André Gorz: Brief an D.
Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
David Forster Wallace: Georg Cantor (Der Jahrhundertmathematiker und die Entdeckung des Unendlichen)
Katherine Kressmann Taylor: Adressat unbekannt
Peter Prange: Der letzte Harem
Frederik Hetmann: Traumklänge (oder Das längste Märchen, das es je gab.)
Werner Bräunig: Rummelplatz
Jonathan Franzen: Schweres Beben
Christine Anlauff: Good Morning, Lehnitz
Jeffrey Eugenides: Middlesex
Ulrike Draesner: Spiele
Vikas Swarup: Rupien! Rupien!








