miezes welt
leben gehen.Archiv für August, 2009
#14
„Ein Felsen ragte aus dem Wasser, spitz und zerklüftet und von Moos bedeckt – eine Erinnerung an die Eiszeit und an den Gletscher, der einst dieses Becken in die Erde gefräst hatte. Der Felsen hatte dem Regen widerstanden, dem Schnee und dem Frost, der Hitze. Er fürchtete sich vor niemandem. Er bedurfte keiner Erlösung, denn er war bereits erlöst. I.B. Singer„
Gefunden in Jonathan Franzen – „Schweres Beben“ gleich am Anfang, hinter der Danksagung.
Gelesen 2009
Michel Houellebecq: Plattform
Clemens Meyer: Als wir träumten
H. Blümer/J. Thomae: Eine Frau, ein Buch
Michael Cunningham: Die Stunden
Ildikò von Kürthy: Mondscheintarif
Haruki Murakami: Sputnik Sweetheart
Michel Houellebecq: Die Möglichkeit einer Insel
Stefan Aust: Der Baader-Meinhoff-Komplex
Michel Houellebecq: Elementarteilchen
Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
Lolita Pille: Pradasüchtig
Klaus Mann: Der fromme Tanz
Maxim Biller: Die Tochter
André Gorz: Brief an D.
Jonathan Littell: Die Wohlgesinnten
David Forster Wallace: Georg Cantor (Der Jahrhundertmathematiker und die Entdeckung des Unendlichen)
Katherine Kressmann Taylor: Adressat unbekannt
Peter Prange: Der letzte Harem
Frederik Hetmann: Traumklänge (oder Das längste Märchen, das es je gab.)
Werner Bräunig: Rummelplatz
Jonathan Franzen: Schweres Beben
Gelesen: Ildikò von Kürthy- Mondscheintarif
Cora Hübsch ist 33 Jahre alt, selbstbewusst und selbstständig, aber traurig. Der Grund dafür ist Daniel, ein Mediziner, mit dem sie vor ein paar Tagen ihr bestes tête-a-tête ihres Lebens hatte, den sie, unter ziemlich ungewöhnlichen Umständen kennenlernte. Nun wartet sie einen ganzen Abend lang auf seine Rückmeldung, erzählt vom Kennenlernen des attraktiven Mannes, telefoniert zwischendurch immer mal mit ihrer besten Freundin, merkt aber, dass sie durch alte Klischees, denen sie erliegt, fast alles aufs Spiel setzt.
Das Buch war so luftiglockerleicht geschrieben und befasste sich mit meiner echten Lieblingsthematik des männlichen Geschlechts, dass ich es innerhalb eines Abends auslas. Der freche Stil und die Anmutung gewisser trivialer Ansätze gaben erst mal Anlaß dazu, an diesem Buch zu zweifeln. Nach der gründlichen Lektüre stellte ich jedoch fest, dass es nicht nur frech, sondern obendrein auch witzig war. Mit seinen 10 Jahren hat sich dieses Buch nie, aber auch wirklich nie aus Buchläden verdrängen lassen. Großartige Leistung.
Postgekrosst #6

Diese Karte wurde am 25. August 2009 in sonnige Südflorida geschickt und ist tatsächlich schon seit wenigen Stunden registriert.
Ebenfalls freut mich, euch mitteilen zu können, dass alle meine hier bisher veröffentlichten Postkarten ausser der #1 schon angekommen sind.
3 Wochen
Schon wieder eine Woche rum. Und so viel geackert. Ich habe mal wieder ne gute Struktur gefunden, da ich ja wirklich nochmal bei Null anfangen musste ( ja, ich muss gestehen, ich mag Chemie nich so sonderlich, aber ich geb mir Mühe). Ich schreibe das Skript selbst, mit Vorlesungsunterlagen; das, was als Präsentation im Internet rumgeistert (und das ist längst nicht vollständig, ich erinner mich, dass es vor der ersten Klausur noch das letzte Kapitel gab) und das was in einem guten Lehrbuch steht. Insgesamt bin ich schon bei über 70 Seiten. Die werden dann auch nochmal zusammengefasst und dann erst gelernt. Klausuren existieren auch noch im Internet und auf die kommt es letztendlich ja an. Denn gefragt wird viel mehr Theorie, spezielle Fachbegriffe und Schemata müssen sitzen. Obwohl ich manchmal Phasen habe, in denen die Konzentration nicht hoch ist, sitze ich doch die meiste Zeit über den Büchern. Mittlerweile existiert auch eine ganz schön lage Liste, in der drinsteht, was noch ins Skript reingehört. Die gilt es nächste Woche abzuarbeiten, es sind aber meist nur kleinere Abschnitte aus Skript und Lehrbuch betroffen. Morgen ist erst mal der Rest vom Schützenfest (d.h. die letzten Kapitel aus dem Lehrbuch) dran. Nachdem ich WÄHLEN war.








