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CAMPUSParty 2009 Dresden

Am vergangenen Mittwoch war die CampusParty 2009 auf dem Campusgelände der TU und ein paar Freundinnen und ich hatten uns Karten besorgt. Um 17:30 Uhr hieß es, war Einlass, bedauerlicherweise konnten uns die Sicherheitskräfte erst um 18 Uhr reinlassen, das hieß in der Sonne vor dem Eingang zu warten. Das fand ich schade, da ich die erste Band an der Hauptbühne, Bakkushan aus Mannheim, gerne in voller Länge gehört hätte, was leider nicht ging, da man uns noch mit Hochschulmarketing versorgen musste.  Das, was ich von Bakkushan hören durfte, war dann aber doch für eine relativ junge Band ziemlich gut. Eingängige Texte und Melodien, das ist der Stil mit dem man meistens groß rauskommt. Leader von Bosse

Der Anstich des Bierfasses sollte wohl auch noch hier Erwähnung finden. Dazu sollte man sagen, dass sich einige anscheinend wunderten, dass die Band „Bieranstich“ nur 10 Minuten Zeit bekam und die Band Changeover nach jeweils jedem Act 15 Minuten Zeit hatten, zum Spielen 😉 (ich guck da nur mal in meine eigenen Reihen). Ich fing sogar ein Schlüsselband, dass ich dann aber an ne Freundin verschenkte. Dann waren Bosse dran. Von der Band habe ich bisher nicht viel mitbekommen, ausser ein paar Lieder im lastfm-Radio. Live war die Band dann doch der Kracher, die Texte waren gut, die Bühnenshow sehr originell und die Musik – prima. Das Crowdsurfing am Schluss zu „3 Millionen“ fand ich persönlich überwältigend, weil es äußerst spontan rüberkam. Die Einladung zum Konzert im Beatpol im Oktober werd ich sicher annehmen und auch so möchte ich mehr von der Band hören. Ein CD-Kauf ist wohl nicht ganz ausgeschlossen.

087 Nach Bosse kam, besser hätte es auch nicht passen können, Olli Schulz. Den kenne ich schon mit Liedern seiner Band „Olli Schulz und der Hund Marie“, welche Musik in dem selben Stil wie Kettcar und Tocotronic machen, welche mir deshalb so gefällt, weil die Texte raffiniert sind. Freuen konnte ich mich über sein lustiges sehr professionelles  Entertainment, toll wars auch, als es tatsächlich einige Leute mehr ausser mir gab, die seine Musik tatsächlich hören. Zu „was macht man bloß mit diesem Jungen“ holte er ein Mädchen auf die Bühne, mit der er Swing tanzte. Ich fands toll, ihn live zu sehen und denke, auch hier wirds nich das letzte Mal sein, dass ich ihn auf der Bühne stehn sehe.

111Dann kamen Die Happy auf die Bühne, die schon mit ihrem ganzen Aufbau ziemlich neugierig machten. Die hab ich früher öfter gehört und besitze tatsächlich ein Album von ihnen, aus dem tatsächlich ein Lied gespielt wurde. Ansonsten gings grad bei den Zuschauern ziemlich ab, oft konnte man den Gesang nicht richtig verstehn ,weil er von den Instrumenten übertönt wurde. Das Entertainment war hier ebenfalls ziemlich originell. Eine Freundin von mir fing sogar das Gitarrenplektron

Gleichzeitig hätte ich gern Chapeau Claque gesehen, was leider nicht möglich war, weil die auf der Nebenbühne spielten. Zu bemerken wäre noch, dass man selbst am Busch anstehen musste, aber so hätte ich wohl nie entdeckt, dass am Mathematikbau sogar Erdbeeren wachsen. 😉

Culcha Candela waren dagegen eine herbe Enttäuschung. Das lag fast nur an der Bühnenshow: eine einstudierte Choreografie, die irgendwie den Backstreet Boys ähnelte, ein Choreograph(anscheinend) der vorne rumsprang und wenig Berührung zum Publikum nach dem Motto: „Das haben wir nicht nötig.“ Noch dazu war der Platz sehr überfüllt, ich hatte teilweise ganze Tracks lang ne Achselhöhle im Gesicht, wurde die ganze Zeit von irgendwelchen Leuten begrapscht, von irgendwelchen besoffenen Männern und Mädels angemacht…also toll fand ichs nich grad. Ich wäre wohl bei Mambo Kurt besser aufgehoben gewesen, denke ich.

Zu guter Letzt fanden wir einen Ausklang auf der Aftershowparty aufm PM-Floor, wo ich sagen muss, dass ich nicht mehr so ganz da war, nicht weil ich zuviel getrunken habe, sondern weil mir anschließend die Füße wehtaten. Ansonsten fand ich die Party gut, allein schon deshalb, weil Bosse und Olli Schulz da waren.

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