miezes welt

leben gehen.

Archiv für Juni, 2009

Die Jagd auf den Sarotti-Mohr und andere Ausleihrenner von 2008 präsentiert die SLUB Dresden

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Wiedersehen

S6302238

…wir haben uns so lang nicht mehr gesehen. Wie lang wirst du bleiben und wann kommst du wieder?

geknipst am 29. Juni in Dresden gegen 21 Uhr vom Lieblingsbalkon.

#2

An Tagen wie heute wünscht man sich eine gute Fee. Wenn man am Morgen einen chauvinistischen (leider nicht bewiesen.)Übungsleiter erleben muss, der, wenn man einmal was falsches sagt, oder n Moment braucht, um nachzudenken, sofort meint, dass man länger braucht bis zum Vordiplom und dich für mindestens ne Stunde aufm Kiecker hat, d.h. dich somit vor allen andern vorführt.. Wenn man mittags fast aus der Bank kippt, weil man schon wieder so müde ist. Weil man nachmittags die Übung einfach nicht hinkriegt und stundenlang Zeit dran verschwendet, die man gut für ältere Übungen hätte nutzen können. Wenn man sich abends zwischen An- und Abwesenheit entscheiden muss, bei ner Veranstaltung, die man längst zugesagt hat…..

4 Wochen.

In 4 Wochen startet die zweite Runde. Mittlerweile hab ich auch ein etwas ausgefeilteres System, welches aus Daheimbleiben und Lernen besteht. Die Übungen mach ich unter der Woche, die Vorlesung versuch ich am Wochenende zu meistern und seit heute lasse ich den PC beim Lernen aus. Das klappt sogar :)….

Neue Nachrichten auch vom Bereich der Chemie. Der Dozent lässt anklingeln, ob ein Termin direkt nach den Klausuren in Ordnung wäre oder ein Termin nach Ende der Bewerbungsfrist an der TU. Hui. Beide Sachen wird er nicht wissen. Im ersten Fall 4(!) Tage zum lernen. Im andern Fall erleide ich im wahrsten Sinne des Wortes Schiffbruch, wenns nich klappt, denn dann wäre auch ein Wunsch zum Wechsel zu spät. Mit den 4 Tagen könnte ich vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht leben. Denn ich wills schaffen. Soviel steht fest.

Flashed….

S6300239Rolltreppen an der Hauptwache, Frankfurt Main. Genau da, wos zur UBahn runter geht. Geknipst Anfang Januar 2008.

#1

Mittwoch war ich das letzte Mal weg. So richtig. Mit Pauken und Tropeten. Ich muss mich nun mal wieder zusammenreißen. In dieser Stadt schlägt mein Herz, hier will ich wohnen bleiben. Ich will das Studium nicht an den Nagel hängen müssen, nur weil ich mal wieder abgelenkt bin, das Wichtigste vergesse. Ja, ich träume. Ich träume oft vom Puls dieser Stadt, einem der Schönsten in diesem Land, wie ich finde. Mir macht es ja Spaß dafür zu lernen, aber die Konsequenz, die ich ziehen muss, sind die Leute, die mich fragen: „Wann gehnwer ma wieder weg?“ *liebguck*. Ich kann das momentan nicht, sonst gerne ehrlich, wirklich immer. Gegen nen Kaffee zwischendurch hab ich nüscht einzuwenden, ich hab doch nur Angst, dass es einreißt. Das ich wieder in die alten Muster zurückfalle. Nein, ich will niemanden was beweisen. Ich will nur einfach den Sprung ins 3. schaffen ohne nochmal n Jahr warten zu müssen. Nur deswegen mach ich das. Die Termine bei der Beratung sind reine Vorsorge, falls es zum schlimmsten kommt. Ich musste mich heute morgen echt überwinden. Ich find den Gedanken nicht allzudurchdacht, eine Flucht vielleicht, ein neuer Anfang, Fluchtfahrzeug ist dann wohl die Abwesenheit. Aber das bin ich nicht.

Immer noch denke ich, alles wird, dieses Wochenende hab ich allein mit der Mathevorlesung verbracht, hab vielmehr verstanden als vorher, sehe das erste Mal den Sinn, zumindest in diesem Semester und hab mir innen Arsch gebissen, dass ichs letzte Mal vergeigt habe. Nun muss ich durch. Ohne Umweg.

Nachtgedanken #1

Die Wolken werden immer dichter, irgendwo schepperts und krachts. Die Augen geschlossen, höre ich Reifen quitschen, irgendwo in dem Haus legt jemand seine Platten auf, der Bass ist laut, am Fenster, draussen fährt ein Zug auf den Gleisen vorbei. Die Straßenbahn fährt los, wahrscheinlich doch die 11, die Farben meines Kissens, im Streifenmuster zeichnen sich in der Dunkelheit ab. Dann schlaf ich ein.