miezes welt

leben gehen.

Archiv für Juli, 2009

#7

Ab morgen heißt es wieder: Tschüss Dresden, auf ganz bald. Immer wenn ich aus dieser Stadt mit dem Zug rausfahre(meistens ist das früh morgens) bricht es mir das Herz. Die Altstadt mit den tierisch alten Gebäuden, eigentlich müsste man mich ja für spießig halten, aber mich versetzt es jedes Mal in Staunen. Ich bin gespannt, was sich, wenn ich wiederkomme, alles verändert hat, wo es neue Baustellen gibt, überhaupt, wies sein wird, im dritten Semester zu studieren. Ich hoffe, die Sonne scheint dann noch ins Fenster rein, wie sies jeden Abend tut. Ich bin ausgeruhter. Ganz sicher. Es wird mir helfen, denn ich werde mehr schaffen, als wenn ichs nicht wäre. Die Entscheidung Dresden hab ich im Übrigen nie nie nie bereut. Und warum?

Weil diesmal mein Herz entschieden hat.

#6

Man stelle sich vor, man bekomme von einem bekannten sozialen Netzwerk einen Freund vorgeschlagen. Man kennt ihn und er hat auch schon Freunde aus deinem Umkreis in diesem Netzwerk akzeptiert. Nun bekommst du eine Mail von ihm über dieses Netzwerk, in dem er dich bittet, dich ablehnen zu dürfen. Nur weil er da Leute nur akzeptiert, die er auf Reisen kennengelernt hat. Was eigentlich nicht wahr ist. Aber gut. Soll er doch. Ich werd ihn nicht mehr fragen.

Gelesen: Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

Das Buch dürften viele Leser kennen, die sich in der Schule damit im Deutschunterricht beschäftigt haben. Es geht um drei Physiker im Irrenhaus, welche nach aussen gekehrt, liebenswerte Verrückte darstellen, die Krankenschwestern ermorden, nach innen gekehrt aber für verschiedene Geheimdienste an der Weltformel forschen. Das ist so die grobe Handlung. Da es ein Theaterstück ist, wurde es selbstverständlich in Dialogform verfasst, Zeitraum der Handlung sind einige Tage, die Sprache ist eher modern. Ich muss gestehen, dass wir in der Schule das Buch nicht behandelt haben. Ich hab auch erst das Theaterstück gesehen, welches in Dresden Ende April im großen Schauspielhaus exzellent aufgeführt wurde. Als ich das Buch hinterher las, war ich hin und weg, hatte ich es doch auf eine geheime Liste der Bücher gesetzt, die ich unbedingt noch lesen müsste..(hmm, vielleicht ist die bald nicht mehr geheim). Obwohl dem kurzen Lesevergnügen, muss ich sagen, dass die Idee, über diese Thematik ein Buch zu verfassen, zu dieser Zeit erscheint doch recht gewagt. Auch wenn ich von Dürrenmatt eigentlich nicht sehr begeistert war in der Vergangenheit,  kann ich es allen nur empfehlen, nochmal zu lesen. Denn, wenn man etwas lesen muss, erscheint es in einem anderen Licht, als wenn man es aus freiem Willen liest. Für mich jedenfalls gehört dieses Buch zu den ganz Großen der Weltliteratur.

-1 Tag

Gestern, gleich nach dem Aufstehen musste ich auf den Kalender schaun, um mich zu vergewissern, dass echt der 27. 7. ist, das heute echt die Klausur vor einer langen freien Zeit geschrieben wird. Die Morgensonne versprach doch viel, als ich mich auf dem Weg machte, um Mathe hinter mich zu bringen. Ich kam, sah die Klausur, von 2007 (die kursieren im Internet) und schrieb, schrieb, schrieb. Die Ergebnisse noch so im Kopf, wie ich sie schon mal gerechnet hatte, isses dann doch gut ausgegangen, ausser ein paar Zweifel halt (Hab ichs wirklich so hin geschrieben….? Hab ich mich irgendwo verrechnet?) ging ich dann mit euphorischen Gefühlen raus. Der Tag lief gestern ganz entspannt ab, ich ließ nichts an mich herankommen, euphorische Emotionen meinerseits vermissten meine Freunde schon. Nachdem ich dann vom Feiern heimkam, fiel ich in einen komatösen Schlaf, heute vormittag als ich aufwachte, quälten mich kopf- und ohrenschmerzen. Zum Glück ist jetzt Zeit zum Erholen.

„Wer ganz nach oben kommen will, muss mehr als gut sein.“

Daily Ivy bloggt heute über absolute Kundenzufriedenheit. Mir gefällts..:)

Somewhere over the rainbow.

S6300247

Somewhere over the rainbow
Way up high,
There’s a land that I heard of
Once in a lullaby.

Somewhere over the rainbow
Skies are blue,
And the dreams that you dare to dream
Really do come true.

Someday I’ll wish upon a star
And wake up where the clouds are far
Behind me.
Where troubles melt like lemon drops
Away above the chimney tops
That’s where you’ll find me.

Somewhere over the rainbow
Bluebirds fly.
Birds fly over the rainbow.
Why then, oh why can’t I?

hier.

geknipst am 7. Januar 2008 am frühen Nachmittag auf dem Weg aus Frankfurt nach Hause in der U-Bahnlinie 3.

Besonders nett finde ich den neuen Comic von Beetleboom (Grobmotorik ist bei mir wohl der Grund warum ich letztendlich vielleicht auch in der Theorie landen werde…;))